3. Speyerer Sozialrechtstage / Online-Teilnahme Gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen als kommunale Aufgabe - Möglichkeiten und Grenzen einer integrierten vorbeugenden Sozialpolitik in den Kommunen aus verfassungs- und sozialrechtlicher Sicht

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Veranstaltungsnummer 3.1.211
Veranstaltungstyp Online-Teilnahme
wissenschaftliche Leitung Univ.-Prof. Dr. Constanze Janda
Hinweis Die Universität Speyer nutzt die Plattform BigBlueButton, die Zuschaltung setzt keine Registrierung voraus, sondern erfolgt über einen Link im Chatroom.
Den Link und die Zugangsdaten zur Online-Teilnahme senden wir zeitnah an die in der Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse.
Beginn Donnerstag, 11.03.2021
Ende Freitag, 12.03.2021
Downloads 3.SpeyererSozialrechtstageaktuell.pdf
Teilnahmebeitrag Online-Veranstaltung: € 190,00 / € 150,00 / € 80,00 Der korrekte Teilnahmebeitrag kann im Warenkorb ausgewählt werden.
Ort

Online-Veranstaltung
Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften
Freiherr vom Stein Str. 2
67346 Speyer

Veranstaltungsort

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Die 3. Speyerer Sozialrechtstage nehmen die Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in den Fokus. Die Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von jungen Menschen ist seit jeher Aufgabe der Kommunen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Ein gelingendes Aufwachsen erfordert jedoch einen breiteren, ressortübergreifenden Ansatz, der viele Akteure - von Kindertagesstätten über Schulen bis hin zum Gesundheitswesen - einbezieht, um die Ressourcen von Familien zu stärken und der Beeinträchtigung von Teilhabechancen vorzubeugen. Solche präventiven Ansätze werden in Politik und Wissenschaft in jüngerer Zeit unter dem Schlagwort des „investiven Sozialstaats“ diskutiert.
Die Tagung geht der Frage nach, inwieweit auf kommunaler Ebene verbindlich sogenannte Präventionsketten etabliert werden können, die ein sinnvolles und aufeinander abgestimmtes Ineinandergreifen der verschiedenen involvierten Rechtsgebiete - vom Schulrecht über das Grundsicherungs- bzw. Sozialhilferecht bis hin zum Gesundheitsrecht und der Kinder- und Jugendhilfe - ermöglichen. Ausgangspunkt ist die Frage, ob eine investive Konzeption des Sozialstaats Änderungen im Verfassungsrecht voraussetzt. Es soll diskutiert werden, ob das traditionelle Verständnis des „staatliche Wächteramts“ um eine Teilhabedimension zu ergänzen ist. Zugleich werden die verfassungsrechtlichen Grenzen integriert-kooperativer Ansätze im Hinblick auf die Gesetzgebungs- und Verwaltungskompetenzen sowie die Finanzverfassung ausgelotet und die Anforderungen an die behördliche Umsetzung einer Präventionskette diskutiert.
Eine Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung i.S.v. § 15 FAO ist möglich.


Zielgruppe:

Politik, Verwaltung, insbesondere Städte, Landkreise und Gemeinden, Rechtsprechung, Anwaltschaft, Wohlfahrtsorganisationen, Sozialleistungsträger und Leistungserbringer.

Methodik/Didaktik:

Wissenschaftliche Vorträge, Praxisberichte, Diskussionen